Nitratentfernung

Nitrat lässt sich mit einem nitratselektiven Ionenaustauscherharz aus Trink- und Brauchwasser entfernen. Für Trinkwasser gilt laut Trinkwasserverordnung ein Grenzwert von 50 mg/l Nitrat. Wir bieten dafür das Harz Resinex™ NR-1 sowie fertige Nitratentfernungsanlagen und Nitratfilter an.

Resinex™ NR-1 ist laut Hersteller ein hochreiner, gewaschener, stark basischer Anionenaustauscher mit makroporöser Polymerstruktur auf Basis Polystyrol und Divinylbenzol. Er eignet sich zur selektiven Nitratentfernung aus Brauch- und Trinkwässern und zeichnet sich durch eine erhöhte nutzbare Kapazität sowie eine hohe Nitratselektivität aus, was einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglicht. Laut Datenblatt erfüllt NR-1 die Anforderungen der Europaresolution AP (2004) 3 und ist für den Einsatz im Trinkwasser geeignet. Typische Anwendungen laut Hersteller: Nitratentfernung im Wasserwerk, im Haushaltsbereich und in Kartuschen.

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Einen Gesamtüberblick über Ionentauschverfahren, deren Funktionsweise und Auswahlkriterien verschiedener Harze finden Sie auf unserer Hub-Seite zu Ionentauscherharzen.

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Lieferform
Typ
Polymer
Matrix
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Resinex Produktbezeichnung
Lieferform
Typ
Polymer
Matrix
Cl⁻
starkbasischer Anionentauscher
Styrol - DVB
makroporös

Das Verfahren der Nitratentfernung wird insbesondere im Bereich der Eigenwasserversorgung, also bei den privaten Brunnenbetreibern angewendet. Aber auch in der Abwasserbehandlung und in der Aquaristik oder bei Fischzüchtern kommt diese Art der Wasserbehandlung zum Einsatz. 

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Der Grund warum Nitrat entfernt werden muss ist der gesetzlich erlaubte Grenzwert von 50 mg/l Trinkwasser. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt als Richtwert 25 mg/ltr vor.

 Für Babys und Kleinkinder gilt allerdings als maximaler Grenzwert 10 mg/l, denn Nitrat bzw. das umgewandelte Nitrit soll den Sauerstofftransport des Blutes unterbinden, so die Aussagen der Forschung und Medizin. 

Beim Prozess des Ionentausches werden die im Wasser enthaltenen Nitrat-Ionen gegen Chlorid oder Hydrogenkarbonationen ausgetauscht. Da es sich hier um einen Austausch handelt bleibt der Gesamtsalzgehalt und somit auch die elektrische Leitfähigkeit weitestgehend gleich. Das eingesetzte Anionentauscherharz hat eine definierte Aufnahmekapazität und muss regelmäßig regeneriert werden. Als Regeneriermittel dient eine Natriumchloridlösung (Kochsalz). Die Natriumchloridlösung wird hierbei durch den Ionentauscher gespült. Dabei verdrängen die Chlorid-Ionen die Nitrat-Ionen aus dem Ionentauscherharz. Im Anschluss daran wird der Ionentauscher gründlich ausgespült und ist dann wieder einsatzfähig.